MORS CERTA, HORA INCERTA, wussten die alten Römer – der Tod ist gewiss, die Stunde dagegen nicht. Unsere Lebensspanne ist endlich, begrenzt und wir kennen das Datum unseres Todes für gewöhnlich nicht. Die Übung des MEMENTO MORI – gedenke des Todes – bildet den Kontrast zu unserem „Leben im Akkord“. Sie macht uns bewusst, dass wir heute leben, heute das Leben genießen und heute handeln müssen, denn das Morgen ist - auch heute trotz allen Fortschritts - ungewiss. Es ist ein existenzielles „Lebenszeit-Management“, unter dem Gesichtspunkt „wenn-ich-nicht-mehr-da-sein-werde“ seinen eigenen Skyletter zu schreiben.
Das Memento Mori gibt dem Leben seine Fülle und Lebendigkeit zurück und bewahrt uns in der Flut des Alltäglichen und Gewohnten den Blick für das Wesentliche, für das Einfache und Klare.
Wilhelm Schmid, bekannt für seine Bücher zur Philosophie der Lebenskunst, im Gespräch mit Skyletter über das Memento Mori.